Samstag, 25. April 2009
Ein Herz für Blogs: Kranke Schwester
Kranke Schwester ist - wie der Name sagt - Krankenschwester und bloggt seit März 2009 über "Sex, Drugs und Klinikalltag".... Na ja, also hauptsächlich über Klinikalltag, der ist schliesslich spannend genug und Drugs spielen da ab und zuauch eine Rolle. Sex eher weniger, hier dürfen schließlich auch Minderjährige mitlesen. Zwischen den Zeilen erfährt man auch einiges über sie selbst.

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Ein Herz für Blogs: Günther Schütte
Günther Schütte ist Landarzt in Ostfriesland und bloggt seit März 2007 auf angenehm nordisch-zürückhaltende Art. Seine
"Nachrichten vom Anderen Ende der Medizin" sind keine Anekdoten, sondern gut recherchierte und auch für Laien allgemeinverständlich aufbereitete Informationen über medizinische Themen mit gelegentlichen Ausflügen in die Gesundheits- und Standespolitik.

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Die Sache mit der Jenny
Also, nach der langen und interessanten Diskussion über diesen Beitrag - vorweg ganz besonderen Dank an Kranke Schwester, Die Juli und ungebeten - stelle ich jetzt einmal die mögliche Fortsetzung der Geschichte vor:

Also.
Medizynicus hat rausgefunden, wo die Jenny jetzt arbeitet und wann sie Dienst hat.
Eines morgens macht er sich also in einem unbeobachetten Moment auf zu der betreffenden Station. Er trifft Jenny, die macht gerade irgendwas wo eine Unterbrechung nicht soo schlimm ist. Sie grüßt ihn flüchtig. Er bleibt stehen.
"Jenny, können wir uns mal kurz unterhalten?" sagt er in einem möglichst neutralen Tonfall.
Sie wird rot und ist sichtlich verwirrt. Medizynicus öffnet die Tür zu einem Nebenraum (nach Möglichkeit nicht gerade das Klo!).
"Also, wir kennen uns zwar nicht, aber ich muss Ihnen kurz etwas sagen..."
Es ist wichtig, dass er sie siezt und in dem Moment eher förmlich ist. Kurz und präzise stellt er die Fakten dar.
"Ich habe Ihnen das gesagt, weil ich Ihnen Gelegenheit geben möchte, selbst damit umzugehen. Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben, ich werde die Sache nicht weitergeben. Weder an Ihre alte noch an die neue Stationsleitung, noch an die Pflegedienstleitung noch an irgendwelche Ärzte. Aber denken Sie bitte daran, dass die Dinge möglicherweise auch anderen Leuten aufgefallen sein könnten."
Dann lacht Medizynicus kurz und reicht ihr die Hand.
"So etwas kann jedem passieren! Nehmen Sie es nicht tragisch, aber passen Sie halt ein wenig auf!"

So hätte es gelaufen sein können.
In Wirklichkeit aber, das muss Medizynicus zugeben, war er ein Weichei und hat gar nichts getan.

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